avanti news

Über 2000 Menschen arbeiten für und mit avanti. Da gibt es immer etwas zu erzählen. avanti ist bundesweit vertreten.
In 13 Niederlassungen sind wir für unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und unsere Bewerber vor Ort präsent.

Kollegen helfen Kollegen – kostenlos und anonym für die Pflege

Die Telefonhotline PSU Helpline bietet psychosoziale Hilfe für medizinisches Personal. Belastende Arbeitssituationen für Mitarbeitende im Gesundheitswesen gibt es noch mehr, seit Corona aufgetaucht ist. Schwerwiegende Ereignisse, wie z. B. die Begleitung Sterbender als einzigen Kontakt, können noch mehr zur Überlastung beitragen. Die PSU Helpline bietet einen qualifizierten Selbstest zur ersten eigenen Einschätzung der Überlastung.

Häufig genutzt sind vor allem die kostenlosen und anonymen Gespräche mit der eigenen Peer-Group (geschulte GuKs beraten GuKs oder auch Ärzte beraten Ärzte). Ein offenes Ohr und Verständnis von Kollegen, die ähnliche Situationen schon selbst durchlebt haben, können erste Handlungsperspektiven eröffnen. Wenn gewünscht, kann auch eine Hilfe vor Ort oder weiterführende Beratung durch Psychotherapeuten vermittelt werden.

Kontakt: 0800 0 911 912 (täglich von 9 Uhr bis 21 Uhr)

https://psu-helpline.de/

https://www.divi.de/aktuelle-meldungen-intensivmedizin/kollegen-helfen-kollegen-divi-unterstuetzt-psu-helpline

Bildnachweis: Matthew Waring | Unsplash
Das Bild zeigt das gigantische Wandgemälde auf einer Hauswand in Manchester von dem Künstler Pete Barber. Es ist seine Art allen Pflegern, die in der Covid19-Krise so viel leisten, danke zu sagen.


MAIK – zeitlich flexibel weiterbilden mit Online-Talks

Virtuell: Das können wir inzwischen leider alle. Der traditionsreiche Fachkongress Maik (Münchner außerklininischer Intensivkongress) sticht jedoch mit seinem gelungenen Format der Online-Talks hervor. Die Vielfalt der Themen ist sehr groß, von der Pflege allgemein bis hin zu Spezialthemen.

Wer es lieber zeitlich flexibel angeht: Auf dem youtube-Kanal des Maiks finden sich alle bisherigen Online-Talks https://www.youtube.com/channel/UCOqgF9zbLDpqUrfV6gVLQLg

Wer mit Stress besser umgehen möchte, findet dazu einen spannenden Workshop: MAIK ONLINETALK #25 "Workshop: Umgang mit Stress und innere Führung" (Referentin Doris Marx-Ruhland, Personalerin, die auch als Krankenschwester gearbeitet hat).

Neue Talks gibt es derzeit alle 14 Tage zu diversen Fachthemen der außerklininischen Intensivpflege: https://www.maik-online.org/onlinetalks/

Logo des Kongresses Maik

Elektronische Patientenakte (ePa): Holpriger Start mit Hindernissen

Digitalisierung als Versuch: Seit diesem Jahr müssen die Krankenkassen ihren Versicherten die elektronische Patientenakte (ePa) anbieten. Bisher ist die Teilnahme für die Versicherten freiwillig. Besonders der Schutz von sensiblen Gesundheitsdaten steht weiterhin in der Kritik von verschiedenen Seiten. Ziel ist es, alles Wichtige für die Behandlung beim Arzt oder im Krankenhaus in einer elektronischen Akte zu vereinen. Jedoch lohnt sich ein genauer Blick auf die Details dieses Digitalisierungs-Projekts. 

Test der Elektronischen Patientenakte mit Hindernissen

Schon jetzt kann man erkennen, dass es sich bei der Einführung der ePa eher um einen Hindernislauf handeln wird: Auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums wird deutlich, dass die Akte in der 1. Phase des „Rollouts“ nur in Berlin und Westfalen-Lippe getestet wird. Die anderen Versicherten können zwar bei ihren Krankenkassen den Zugang zur passenden ePa-App beantragen, doch anfangen können sie derzeit damit noch nichts.

Auslesen sensibler Daten in den Arztpraxen – ePa vor Ort

Die Arztpraxen sind die nächsten im Patientenakten-Rollout: Bis zum Sommer sollen alle Arztpraxen bundesweit mit „Konnektoren“, den Lese- und Speichergeräten der ePa, ausgerüstet sein. Dass auch das Speichern der Gesundheitsdaten über die „Konnektoren“ privaten Konsortien überlassen wird, ist einer der Haupt-Kritikpunkte von Datenschützern. In anderen europäischen Ländern übernimmt das eine Bundesbehörde oder eine andere völlig unabhängige Institution. Der europäische Spitzenreiter in Sachen Digitalisierung des Gesundheitswesens, unser Nachbarland Dänemark, setzt auf ein umfassendes Datensicherheitskonzept, das den Patienten eine möglichst gute Kontrolle der eigenen Gesundheitsdaten ermöglicht. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber kritisiert konkret, dass die europäischen Datenschutz-Standards, bei der ePa nicht eingehalten werden.

Offene Fragen: Datenschutz nach innen, Verschlüsselungstechnik, weiteres Rollout

Für den Datenschutz ist die Gefahr eines Datenlecks von „innen“ ebenso relevant. Ein Beispiel aus Asien: In Singapur wurden die Namen von 14 000 HIV-Erkrankten über einen Zugriffsberechtigten auf die elektronischen Patientenakten an die Öffentlichkeit gezerrt. Zu einfache Verschlüsselungstechniken für die sensiblen Gesundheitsdaten ist ein weiterer Kritikpunkt. Ins Digitalisierungs-Projekt ePa sollen die Krankenhäuser sowieso erst ab Anfang 2022 eingebunden sein. Von Altersheimen oder Seniorenresidenzen ist in dem vorgelegten Rollout, das vor Corona erstellt wurde, gar nicht erst die Rede.

Weitere Details:
https://www.rechtsdepesche.de/elektronische-patientenakte-holpriger-start-mit-hindernissen/

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/elektronische-patientenakte.html

Digitalisierung Gesundheitswesen

Bachelor Intensivpflege – neuer Studiengang an der Uni Rostock

Die in vielen Ländern Europas schon selbstverständliche Akademisierung der Pflege setzt sich jetzt auch immer mehr in Deutschland durch. Dies zeigt auch der neue Studiengang für Pflegekräfte: Mit einem Bachelor-Studium Intensivpflege, das im Herbst an der Universitätsmedizin Rostock starten soll, wird es eine berufsbegleitende Qualifizierung für Intensivkräfte geben.Studien-Schwerpunkte sind medizinisch-therapeutisches und pflegewissenschaftliches Wissen. Der Bachelorstudiengang "Intensivpflege" bietet eine doppelte Qualifikation: den akademischen Grad "Bachelor of Science" und den Abschluss der Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege.

In acht Semestern wird in Präsenzphasen, in Simulationssettings und im vertiefenden Selbststudium Know-how über moderne Techniken, den aktuellen Stand der Medizin und Pflegewissenschaften sowie neue Behandlungsmethoden vermittelt. Ziele sind eine bessere Versorgung schwerstkranker Menschen und die zusätzliche Qualifikation, aktiv an Forschungsprojekten teilnehmen zu können. Intensivkräfte, die bereits eine Fachweiterbildung der Anästhesie und Intensivpflege abgeschlossen haben, können dadurch das Studium auf vier Semester verkürzen. Voraussetzung für die Zulassung zum Studium sind das Abitur, eine abgeschlossene Ausbildung in einem Pflegeberuf und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung auf einer Intensivstation. Interessenten ohne Hochschulreife-Zeugnis können sich bis zum 31. März für die Hochschulzugangsprüfung bewerben.

Weitere Informationen: https://www.med.uni-rostock.de/forschung-lehre/studium-und-lehre/intensivpflege/aktuelles

Artikel zum Thema:rechtsdepesche.de/bachelor-intensivpflege-neuer-studiengang-an-der-unimedizin-rostock/

 

Studium Rostock Intensivpflege BachelorQuelle: Siora Photography unsplash

Information zur Corona-Impfung

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
der Corona-Alltag verlangt uns allen viel ab. Doch nun gibt es endlich einen ersten Lichtblick: die neu zugelassenen Impfungen. Wie diese Woche noch einmal von der Bundesregierung bestätigt: Die Impfung gegen Corona ist und bleibt freiwillig. avanti möchte Ihnen wegen unserer Fürsorgepflicht als Arbeitgeber seriöse Informationsquellen anbieten.

Wichtig ist für Sie im Besonderen, wie Sie als Zeitarbeitskraft möglichst bald einen Impftermin bekommen können. Um einen Impftermin für Pflegepersonal der Personaldienstleistung zu erhalten, sind die Regelungen von Bundesland zu Bundesland derzeit noch sehr verschieden. Wir stehen daher im ständigen Austausch mit den Behörden und geben die erhaltenen Informationen an Ihre zuständige Niederlassung weiter.  

avanti ist bundesweit vertreten, daher finden Sie hier für alle Bundesländer die regionalen Informationen, die regelmäßig aktualisiert werden.

Informationen und Antworten auf viele Fragen rund um die Impfungen finden Sie hier:

Wir wünschen Ihnen, dass Sie weiterhin gut und gesund durch diese Zeit kommen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gern vertrauensvoll an die zuständigen Ansprechpartner in Ihrer Niederlassung.

Ihr avanti Team

Impf DichQuelle: Eliza / photocase.de

Arbeitsbelastung der Pflegekräfte ist sehr deutlich gestiegen

Monatelanger Ausnahmezustand durch Corona zehrt an den Kräften aller. Besonders betroffen sind jedoch die Pflegekräfte, wie eine aktuelle Studie der Pflegewissenschaften der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) belegt. Die vorab vom NDR veröffentlichten Ergebnisse der Studie von Professorin Uta Gaidys bringen die aktuellen Erfahrungen in der 2. Corona-Welle von über 1000 Gesundheits- und Krankenpfleger und von Intensivkräften auf den Punkt.
 
Neben den körperlichen Herausforderungen der Pflege in voller Schutzkleidung, bedrückt sie besonders die Furcht vor der eigenen Ansteckung durch den Virus und die indirekte Gefährdung der eigenen Familie. Weitere Ergebnisse der Studie finden sich in unserem Beitrag auf dem Portal der Rechtsdepesche. 
 
sitzende KrankenschwesterQuelle: Vladimir Fedotov Unsplash

Job-Wünsche der Deutschen für 2021

Eine große Mehrheit der Deutschen (rund 71 Prozent) hat 2020 als anstrengender und herausfordernder in beruflicher Hinsicht empfunden als die letzten Jahre davor. Neben diesem wenig überraschenden Ergebnis befasste sich die Corona-Umfrage des Xing-Netzwerkes auch mit den Wünschen für das neue Arbeitsjahr.

Wichtigster und mit rund 62 Prozent am häufigsten genannter Wunsch ist der nach einer persönlichen Weiterentwicklung im Job. Die nicht repräsentative Umfrage zeigte, dass für 44 Prozent der Befragten die Work-Life-Balance entscheidend ist. Mehr Zeit für Familie und Freunde liegt auf dem zweiten Platz bei den Job-Wünschen. Corona-Auswirkungen zeigen sich bei den weiteren Antworten: Rund ein Viertel möchte eine bessere Homeoffice-Ausstattung und ein Viertel wünscht sich wieder mehr Zeit mit den Kollegen im Büro oder an der Arbeitsstelle. „Wechselwillig“ oder auf der Suche nach einem neuen Job sehen sich 27 Prozent der Befragten 2021.

Quelle: CL. / photocase.de
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